(Alex)
Koh Tao
Um 19Uhr ging es mit dem Nachtbus vom Bahnhof in BKK erstmal Richtung Chumpon. Der Bus war zwar etwas aelter aber man konnte die Sizte wirklich fast in die Horizontale bewegen. Da wir noch die 2 Vordersten Sitze in der 2Etage hatten – konnten wir fast wie in Betten schlafen. Im Bus wurden erstmal 2 raubkopierte DVDs zum Zeitvertreib gezeigt. Einge Ton und Bild ausesetzer inklusive
. Uns wars aber egal, den die Zeit verging so wie im Fluge. Um ca 4.00Uhr morgens hiess es dann umsteigen in einen kleinen Pickup, der uns zum Pier brachte. Die Faehre sollte erst um 7uhr starten so hatten wir noch gute 2,5h Zeit um es uns auf einer Holzbank bequem zu machen. 1h davon opferte ich um unseren Koffer zu knacken. Durch ein Missgeschick hat sich unser Zahlencode verstellt. So musste ich systematisch von 000 angefangen und durprobieren bis sich dann bei 775 das doofe Schloss entlich oeffnete – suuuper aetzend. Jetzt checken wir immer beide das Schloss bevor wir den Koffer schliessen.
Nun gut, wahrend der 2h Faehrfahrt auf dem Weg nach Koh Tao haben wir festgestellt, dass wir garnicht ein Zimmer auf Koh Tao gebucht haben sondern auf der Schwesterinser Koh Nagyan. Die letzten Tage in Singapore musste alles auf einmal schnell gehen und so haben wir nicht ganz genau hingeguckt. Aber in allen Prospekten von Koh Tao wird die Insel Koh Nagyan abgebildet, weil Koh Nagyan viel schoener ist. Kompliziert, aber im Grunde doch noch alles gut gegangen. Koh Nagyan sind eingentlich drei Mini-Inseln die durch 2 Straende mit einander verbunden sind (Siehe Fotos). Klar sieht super aus, ABER egal von welcher Seite der Wind kommt – er zieht wolle Sause ueber den Strand drueber.
Leider war das Personal auf der Insel echt furchtbar, obwohl sich das Hotel eher zur oberen Klasse zaehlt. Wir beide sind nicht wirklich Leute, die auf Service viel geben, aber dieses Resort ist super mies. Schon bei der Einreise, wollte man uns nicht erlauben eigene Plastikflaschen oder Dosen mit ins Hotel zu nehmen, angeblich Umweltschutz, natuerlich aber nur um eigene Getraenke verkaufen zu koennen, denn Plastiktueten und sonstiger Kram war nat. erlaubt. Da kamen wir aber noch mit unserer „Das Sehen wir nicht ein Nummer“ durch. Wenn die Mitarbeiter sich mal vom Fernseher entreissen konnten, wurde man dann auch mal Zwischendurch bedient. An der Rezeption oeffnete die Dame ihr kleines Fenster nur, wenn man schon fast penetrant klopfen musste. Wir durften auch nicht 4 Liegen am Strand zusammen schieben, weil nur 2 Liegen inklusive sind (obwohl ausser uns fast keiner am Strand war …) . Da wir fast Vollmond hatten und dazu starken Wind, war der Verbindungsstrand zu unserem Bungalow abens immer ueberflutet. Man wollte uns freundlicherweise auch begleiten damit wir nicht ertrinken, obwohl ein Boot bereit stand. Da wir nicht wirklich bis zur Brust nass werden wollten und unsere Paesse und Fotocamera auch trocken bleiben sollten, bestanden wir doch noch auf das Boot .. naja so kamen paar Sachen zusammen, die leider schon den Eindruck von Koh Tao vermiesten bevor wir richtig da waren.
Leider hat das Wetter insgesamt nicht wirklich mitgespielt, es war ziemlich bewoelkt und nur ab und zu liess sich die Sonne blicken. Aber es reichte aus um sich dennoch einen Sonnenbrand abzuholen. Die Tropensonne unterschaetzen wir nach mittlerweile 6 Monaten immernoch.
Ausser Baden, Tauchen und Schnorcheln konnte man auf der Insel noch Katzen und Hunde kuscheln (was wir auf die 3 Tage verteilt auch taten)…na wen hat das wohl am meisten gefreut?!
Die Tauchgaenge waren aufgrund des aufgewirbelten Wassers leider auch nicht soooo der Hammer. Aber trotzdem aufgrend, da wir durch Unterwasserengen und Hoehlen getaucht sind. Wenn das Wetter mitspielt ist das wahrscheinlich atemberaubend. Als wir vom ersten Tauchgang hoch kamen, hat es noch zu allem Ueberfluss angefangen richtig heftig zu regnen. In den nassen Tauchanzuegen, Fahrtwind im Boot und Regen naja…naechstes mal wirds vllt besser. Ueberraschend ist aber, dass das Tauchen wie Fahrradfahren ist, wenn man es einmal gelernt hat, dann klappt es nach paar Sekunden sofort wieder auf Anhieb.
Ansonsten haben wir uns die Zeit mit Boot fahren von Koh Nagyan nach Koh Tao vertrieben, bei einem Wellengang von 2m auf einem alten Kutter ist das wirklich ein Erlebnis
, weiterhin haben wir Unmengen an Pancakes gegessen am wohl besten Pancake Stand der Welt, Jana hat sich die Fingernaegel machen lassen und ich war viel schnorcheln und habe die bunten Fische bestaunt.
Fazit zu Koh Tao und Koh Nagyan: Die Inseln sind super schoen von der Landschaft her, aber wenn das Wetter nicht mitmacht kann man das leider auch nicht wirklich genissen, schon garnicht wenn das Personal sich die groesste Muehe macht einem die Stimmung zu vermiesen. Haben aber fuer uns dennoch das Beste draus gemacht. Nach dem die Reise bislang sehr hecktisch war, konnte man wirklich gut zur Ruhe kommen , entspannen und einfach mal nichts tun. Fuer den Rest der Reise haben wir uns vorgenommen, erstmal nichts vorher zu buchen, sondern paar Zimmer anzugucken und uns dann festzulegen. Jetzt wissen wir auch das eine Dusche nicht immer bedeutet, dass man Warmwasser hat – man lernt eben nie aus
!
(Jana)
Koh Phangnan
Nach 3 Tagen Koh Tao ging es dann „endlich“ Freitag fruehs mit der Faehre nach Koh Phangnan. Die Ueberfahrt dauerte ca. 2 Stunden und das Meer war stuermisch. Wellen mit der Hoehe von 2 m brachten die Faehre zum schaukeln und das Meerwasser sprizte uns in der gesamten Zeit ins Geischt. Wie kann es auch anders sein, sind Alex und ich Seekrank. Wir haben uns extra oben auf das Deck gesetzt, weil es da angenehmer sein soll. Alex ging es komischerweise auch ganz gut, mir dagegen war sehr sehr schlecht. Solange ich aber keinen sehe, der „Ekeleien“ von sich gibt, kann ich das erbrechen auch unterdruecken. Der Kollege in der Reihe vor uns, hat aber nach ca. 1,5 Fahrtzeit schoen in seine Tuete gewirtschaftet. Zum Glueck wies mich Alex drauf hin, nicht hin zu schauen und ich verbrachte den restlichen Weg mit „Weggucken“.
Wir hatten ehrlich gesagt keine wirklichen Vorstellungen was uns in Koh Phangnan erwartet, ausser dass die Insel fuer ihre Full Moon Party’s beruechtigt ist. Diesmal hatten wir auch kein Hotel vorher gebucht, sondern wollten uns vorort eine Unterkunft suchen. Wir besorgten uns also am Hafen einen Taxifahrer der uns erst einmal zum Haad Rin Beach bringen sollte. Von dort aus klapperten wir ein Paar Strandhotels ab. Wir schauten uns die Zimmer an, verglichen Preis und Leistung und enschieden uns dann fuer die Unterkunft „Sandy’s Bungalows“. Wir hatten ein relativ grosses und schoenes Bungalow direkt am Strand. Der Strand riss uns zwar nicht vom Hocker, aber es war sehr idylisch und es gab Liegestuehle for free.
Unser Hotel wurde nur von jungen Leuten bewohnt, die ich glaube alle nur auf Party aus waren. Denn vor um 13Uhr war es mucksmaeuschenstill auf dem Gelaende und man hoerte ausser dem Rauschen des Meeres gar nichts. Alex und mir kam es demnach so vor an einem Privatstrand zu liegen, den nur wir gebucht haetten. Da in Koh Tao nicht so das Strandfeeling auf kam, genossen wir hier um so mehr das schoene Wetter und brutzelten uns jeden Tag in der prallen Sonne. Natuerlich nicht ohne Sonnenschutzfaktor 30 und 25, der mehrmals taeglich aufgetragen wurde. Ich lass ausserdem mein Buch und Alex … na klar was sonst arbeitete schon mal an seiner Studienarbeit.
Am Abend gingen wir dann immer Richtung Stadtmitte bzw auf die andere Seite des Inselarms. Zahlreiche Backpacker sind dort unterwegs und eine Bar nach der anderen reizt mit Happy Hour Beer und Cocktails. Am Strand ist dort auch jeden Abend Party. Laute Musik, Gogo Girls und Feuerspucker animieren die Jugendlichen zum Party machen. Ein Shop nach dem anderen bietet Bier, Hochprozentiges und Alkopops an. Ja! Alkopops gibt es hier noch. Von Smirnof Ice bis zu den 10 geschmackssorten von Rigo gibt es hier alles. Aber was richtig cool war sind die „Bucket“ Verkaeufer. Das sind kleine Staende am Strand, die alle nebeneinander das gleiche Verkaufen. Einen Eimer mit 2 Dosen Cola, Fanta oder Sprite und einer Flasche Hochprozentigem Vodaka oder Rum. Dazu gibt es dann noch Eiswuerfel und mehrere Strohhalme (fuer 250-300Baht = 5-6EUR). Man sieht also zahlreiche angeheiterte Leute mit einem Eimer in der Hand am Strand rumlaufen:-).
Ein romantischer Strandspaziergang ist jedoch leider an diesem Partystrand nicht drin, denn alle „Bucket-Verkaeufer“ rufen dich an ihren Stand. Das es dort am Besten schmeckt
. Genau hier findet auch jeden Monat einmal die Full Moon Party statt. Wir hatten das Glueck, dass genau zu unserem Besuch von Koh Phangnan Vollmond war, so dass die groesste Strandparty der Welt genau dort statt fand. Aber man brauch keine Angst haben, dass wenn nicht Vollmond ist keine Party auf Koh Phangnan ist. Denn es gibt alle 2 Wochen eine Half Moon Party und einmal monatlich auch eine Black Moon Party
.
Fazit: Die Insel ist „gross erschlossen“ alles sieht sehr provisorisch aus. Aber es reicht fuer den Backpacker bzw. jugendlichen Urlauber zum relaxen und Party machen.Fuer uns wahren es sehr coole und angenehme 3,5 Tage.
(Alex)
Koh Samui
Die Ueberfahrt nach Koh Samui hat nur 50 Minuten gedauert. Das Boot war aber mehr als ueberfuellt. Einige Schnapsleichen, die sich ungeduscht und ungeschlafen direkt von der Fullmoon-Party zum Boot begaben, versperrten dann auch noch die Laufwege (siehe Fotos). Wenn man in Koh Samui am Pier ankommt, warten schon unzaehlige Taxi Fahrer und Hotel-Anpreiser auf Einen. Wir hatten uns aber schon im Voraus fuer den Chaweng Beach entschieden, weil dort das meiste los sein sollte. Im Massentaxi ging es dann noch mit anderen Backpackern zu der Hotelmeile. Nach kurzem abchecken aller Angebote, hatten wir auch schon unser Zimmer nach knapp einer Stunde bezogen und endlich wieder mit „Deutsche Welle TV“… wir sind mittlerweile eingefleischte Fans dieses Senders – Nachrichten und spannende Beitraege und das im halbe Stunde Rhythmus:)!
Wir hatten uns wieder fuer ein Strandhotel entschieden. Preis – Leistung war wirklich fair. Zu Koh Samui kann man eigentlich nicht viel sagen, es gibt weissen Sand, badewannentemperatur Wasser welches auch noch halbwegs sauber ist. Das da der Massentourismus einsetzt ist irgendwie klar. Was dann, aber leider auch die Insel wieder kaputt macht.
Flughafen, Tausende Hotels, Touristenmeilen, Nachmaerkte, Pizza Hut, Mc Donalds und Burger King passt irgendwie nicht zusammen mit einer idylischen Insel. Apropos man kann auch Quad fahren, Fussball Golf und Paintball spielen – also das voll Touri Programm ist abgedeckt.
Wer Lust hat mal einfach 10Tage nichts zu machen, guenstig essen und trinken zu gehen, sich von einheimischen Frauen oder Ladyboys „bezirzen“ zu lassen und nicht so viel wert auf Kultururlaub legt, der ist auf Koh Samui gold richtig. Uns haben somit auch ganze 2,5 Tage gereicht um alles wesentlich mitzunehmen.
Tagesplanung sah wie folgt aus: Aufstehen, DW-TV gucken, Essen, Wenn gutes Wetter Strand ansonsten Souvenirshops abklappern, Jana: Lesen, Alex: Notizen fuer Studienarbeit machen, Essen, Spazieren durch Nachtmaerkte, DW-TV gucken, Schalfen …
Wir haben noch mit dem Gedanken gespielt einen Tag laenger zu bleiben und dann direkt nach Bangkok zu fahren, aber dann haben wir uns doch noch entschieden unseren ausgefallenen Ayuthaya Trip nachzuholen. Also besorgten wir uns von einem der ca 10000 Reisebueros ein Joint – Ticket fuer Faehre und Bus nach BKK fuer den 17.09 / 18.09.
Am 17.09. wurden wir um 12:30 Uhr vom Hotel abgeholt. Dann ging es 1h zum Pier. Von dort aus 1,5h Faehrfahrt nach Don Sak bei Sonnenschein und coolem Panorama. Dort stand schon der Bus der uns nach Sarutthanie bringen sollte. Der Bus war wirklich der Hammer. Sah aus wie ein Tourbus von einer Rockband aus den 80ern…Mit richtigen Ventilatoren an der Decke zur Kuehlung, die aber waehrend der Fahrt ausgemacht wurden, weil die offenen Fenster fuer genuegend Zug sorgten. Alle hatten schon Angst, dass das der „VIP BUS“ nach BKK ist. Aber die Fahrt dauerte nur 1h und endete dann wirklich in Suratthanie. Dort konnte man sich noch mit Reis, Maiskolben und Nudel staerken. Um 18Uhr ergatterten wir durch taktisch kluges Agieren mal wieder die vordersten Sitze in der zweiten Etage des Buses nach BKK. Von da an war die Fahrt sehr angenehm. Zur Unterhaltung lief Hitman. Haben auch zwei nette Mitreisende kennen gelernt aus Frankreich und England. Um 5.00Uhr in BKK angekommen, ging es mit Taxi zum Bahnhof. 5.20Uhr dann endlich mit dem Zug nach Ayuthaya. 1,5 h spater Bahnhof Ayuthaya erreicht. Mit Tuk-Tuk zum Hostel. Absolut kaputt erstmal fuer 2h ins Bett gefallen…
- Insel Koh Nangyuan
- Guten Morgen
- Ausblick auf unsere Hotelanlage auf Nangyuan
- Relax
- Schnorchelparadies
- Ausblick von unserem Balkon
- Komm rein
- Whity :-)
- Peace
- Achtung! Hoher Wellengang und Sturmgefahr!
- Straße auf Koh Tao
- Angriff der Killerkatze auf Alex’s Essen
- eyyyyyyy
- Nein, nein ich habe auch Hunger
- Vor dem 1. Tauchgang am Mango Bay
- Koh Tao
- Stürmisches Essen auf Koh Tao
- 1. I Love the Pancake Man!
- Straße auf Koh Phangnan
- Alex mit seiner neusten Eroberung
- 2. I Love the Watermelon Juice!
- Wen haben wir denn hier? Haad Rin Beach von Koh Phangnan.
- Unser Bungalow
- Später Nachmittag – man beachte den Jugendlichen hinten rechts.
- Strandstraße auf Koh Phangnan
- Strand auf der anderen Seite des Inselarms
- Alex und unser neuer Schatz
- Full Moon Party
- … und wir sind dabei!
- Frueh am Morgen auf unserer Terasse
- Koh Samui
- Auf der Fähre von Koh Phangnan nach Koh Samui – Full Moon Party geschädigte, versperren den Weg
- Unsere Hotelanlage auf Koh Samui
- Wetter war jedoch nicht so prall
- Endlich wieder DW-TV :-)
- Straße auf Koh Samui
- Auf der Fähre von Koh Samui nach Bangkok
- VIP Bus?
- Bus mit Fan
- Alex und Kalle (hinten rechts, der auch auf die Front Seat Plätze wittert)
- Vollbeladener Kleinbus in Thailand























































