(Alex)
Nach einer 6- stuendigen Busfahrt auf einer Straße, die mit Mopeds, Fahrrädern und Kühen verstopft war kamen wir aus Phnom Penh in Siem Riap planmäßig an.
Da wir bereits ein Tag früher als geplant in SR ankamen, gab es leider in unserem gebuchten Hotel (Queen Villa Angkor) kein freies Zimmer mehr. Wir fanden aber Unterschlupf im Red Piano, ein nettes und günstiges Hotel, welches uns Michael, der Hotelmanager des Queen Villa Angkor, empfohlen hat. Er hat für uns auch gleich einen zuverlässigen Tuk-Tuk Fahrer organisiert, welcher uns für die folgenden 2 Tage herum gefahren hat. Michael kommt ursprünglich aus Österreich, hat aber in Kambodscha geheiratet und einen Sohn bekommen. Jetzt führt er mit seiner Frau das Hotel und beherbergt wahrscheinlich fast alle deutschen Touristen.
Im Red Piano haben wir erstmal auf DW-TV die neuesten Nachrichten geguckt und uns über den Stand der Unruhen in Bangkok informiert. Abends spazierten wir noch durch die Gassen und Märkte von SR und haben im Restaurant etwas gegessen. In Kambodscha kann man sich zu zweit mit Vor- und Nachspeise, jeweils 2 Getränken und nat. dem Hauptgang für gut 10Euro voll stopfen.
In Siem Riap bzw. In der näheren Umgebung befindet sich eine Archäologische Anlage, die aus unzählig vielen Tempeln besteht, die teilweise sogar mehrere Kilometer auseinander liegen. Im wesentlichen kann man die wichtigsten Tempel in 2 Tagestouren abklappern.

Am ersten Tag (meinem Geburtstag) machten wir die große Tour. D.h. Die Tempel auf dieser Rundfahrt liegen weiter auseinander als bei der kleinen Tour. Man sitzt länger im Tuk Tuk und kann sich im Fahrtwind bei der Hitze abkühlen. Unterwegs fährt man vorbei an malerischen Reisfeldern, schönen Landschaften mit Palmen und Kuhherden. Zusätzlich haben wir auch das Landmienen Museum besucht. Kambodscha wurde durch die zahlreichen Krisen mit Landmienen überseht. Man sieht auch viele Erwachse und Kinder auf den Straßen, denen Beine oder Arme fehlen. In diesem Museum findet man ein wenig zur Historie und viele entschärfte Mienen.
Hauptattraktion sind aber natürlich die vielen Tempel, die vor ca. 1000 Jahren erbaut wurden. Die meisten sind schon ziemlich zerfallen, einige aber wie Bayon, Angkor Thom oder Angkor Wat sind noch in recht gutem Zustand. Im Moment beginnt die Regensaison, die meisten Touristen sind abgereist. Wir sind auch gegen den Uhrzeigersinn gefahren, da die meisten Touren im Uhrzeigersinn laufen. So war an den Tempeln recht wenig los und wir konnten fast allein alles begutachten. Allgemein ist es auch nicht so touristisch ausgelegt, mit Zäunen und Barrieren abgeschirmt, sodass man wirklich alles überklettern und ablaufen kann, was man auch sieht. In Europa unvorstellbar. Da würde man die Tempel höchstens durch eine Glaswand angucken können um die Bauwerke zu schonen. Nun gut, wenn der Massentourismus losbricht, der jetzt langsam beginnt. Wird man auch den Weg gehen müssen, sonst ist in ein paar Jahren nichts mehr übrig von den Tempeln.
Wir haben in Büchern und im Internet gelesen, dass diese Anlage zu den Sachen gehört, die man im Leben gesehen haben muss und es ist wirklich so! Absolut sehenswert.
Bis dahin verlief mein Geburtstag nach Plan, ein super Tag. Wir gingen Abends noch was essen und spazieren. Danach ins Internet Cafe um Geburtstags-Mails zu checken. Doch, dann wurde mein Ehrentag durch diese eine Nachricht überschattet, die jetzt den 03.09. in Zukunft für mich verändern wird.
Am Folgetag fuer den die kleine Tour (kurze Wege viele Tempel) anstatt haben wir eigentlich einen Tourguide gebucht, der uns mehr über die Hintergründe der Archäologischen Anlage erzählen sollte. Aber wir wollten, dann doch lieber alleine sein und auf jemanden der uns den ganzen Tag „zuquatscht“ hatten wir aus gegebenen Anlass, dann keine Lust mehr. So cancelten wir den Guide und entschieden uns wieder nur mit dem Tuk-Tuk Fahrer aufzubrechen. Der Tag war furchtbar heiß, und diesmal waren wir mehr in den Tempeln als im Tuk-Tuk. Natürlich konnte man das Gesehene nicht wirklich genießen, denn die Gedanken schwirrten wo anders herum, aber wir versuchten dennoch das Beste daraus zu machen. Doch zum Schluss waren wir doch wirklich erledigt, verbrannt von der Sonne und müde. Gingen noch was essen, kurz auf einen Nachtmarkt und dann ins Bett.
Am Morgen darauf hieß es dann früh Aufstehen, wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Mit dem Bus zurück nach Phnom Penh, von da aus mit Tuk-Tuk zum Flughafen und dann nach Bangkok. Insgesamt waren wir 15h unterwegs bis wir im Hostel in BKK ankamen… näheres folgt im nächsten Bericht….
- Unser Fahrer wartete schon auf uns an der Busstation
- 1. Tempel
- eine komplette Familie passt drauf
- Im Landmienen Museum
- Russische Panzermienen
- Strasse in Siem Reap
- Bierchen
- Muuuhh
- Tempel Ta Keo
- Angkor Thom
- Tempel Bayon
- Tuk-tuk
- Angkor Wat
- Ingendwo auf dem Weg zwischen Phnom Penh und Siem Reap








































