5. Station Thailand/Ayuthaya und 6. Station Vietnam/Hanoi
September 29, 2008(Alex)
Nach dem nötigen Schönheitsschlaf, haben wir uns im Hostel zwei Fahrräder ausgeliehen (80Cent pro Rad/Tag), denn Ayutthaya lässt sich am besten auf 2 Rädern erkunden.
Nachdem das Wetter es mit uns auf den Inseln nicht so gut meinte, wurden wir diesen Tag umso mehr mit kräftigem Sonnenschein beglückt – gerade dann, wenn wir uns körperlich betätigten.
Ayuthaya, war vor einigen Hundert Jahren mal die Hauptstadt von Thailand. Wurde jedoch kriegerisch eingenommen und auch stark zerstört. Einiges steht aber noch – und das ist auch sehenswert. Es war so ähnlich wie die Anlagen um Angkor Wat, nur viel kleiner und nicht ganz so idyllisch irgendwo mitten in der Natur. Tempel und Kulturstätten sind im Innenstadt -Bereich verteilt und werden durch kleine nette Gärten und Parks mit einander verbunden. Eintritt zahlt man nicht pauschal für das historische Viertel sondern einzeln pro Tempel (60Cent), wenn man ihn betreten möchte. Das Meiste sieht man aber genauso gut von außen. Da wir auch schon so viele Tempel gesehen haben, waren wir nicht mehr so motiviert alles im Detail zu begutachten. Sind im Grunde die meisten Sachen angefahren, haben uns dazu was in unseren Ausdrucken durchgelesen und dann wieder weiter.
Als vorerst letzte Station haben wir uns den „Elephant Gral“ vorgenommen. Dieser war laut Karte nur ein Stück außerhalb der Innenstadt. Letztendlich war es dann doch 4km auswärts.
In Asien haben die Leute irgendwie ein Problem zuzugeben, wenn sie etwas nicht wissen. Wenn man nach dem Weg fragt und der jenige weiß es nicht, gibt er es natürlich nicht zu. Sondern denkt sich ganz souverän was aus und schickt einen irgendwo hin (in den letzten 6 Monaten haben wir das bestimmt mindestens 20-30mal erlebt…) So waren es wahrscheinlich nicht nur 4km, sondern einige mehr, weil wir hin und zurück gefahren sind. Wie auch immer, aber die Mühe hat sich gelohnt…
Wir wussten eigentlich gar nicht so recht, warum wir da hin sind. Aber es hat sich rausgestellt, dass dort ca 90 Elefanten gepflegt und aufgezogen werden. Alle Elefanten bewegen sich mehr oder weniger frei herum, ohne Zäune! Die Baby Elefanten sind nicht mal angebunden, sondern laufen da lang wo es ihnen gerade in den Sinn kommt. Ob Küche, Cola Automat oder irgendeiner der Essen in der Hand hält – alles wird mit dem Rüssel beschnuppert.
Für uns war das echt ein Erlebnis. Man war den Tieren hautnah, man konnte sie anfassen und mit ihnen spielen. Als die Elefanten mit Wassermelonen gefüttert wurden ist auch was für uns mit abgefallen J! Wenn man möchte, kann man in dem Reservat auch wohnen um die Tiere noch näher kennen zu lernen. Für das Reservat gibt es keine Eintrittsgebühren, aber da wir soviel Spaß mit den Tieren hatten. Konnten wir nicht einfach losgehen ohne ein wenig für das Futter zu spenden.
Nach kurzem Zwischenstop im Hostel zum verschnaufen, haben wir uns zwei weitere Tempel herausgesucht. Dafür musste man einen Fluss per Fähre passieren. Da es aber schon kurz vor Sonnenuntergang war, nutzen hauptsächlich Einheimische diesen Weg um zu ihrem zu Hause zu kommen. Vom Pier aus, ging es noch gut 2km in die Pampa, und wir hatten schon ein mulmiges Gefühl. Man ist ganz allein als Touri auf der Strasse und alle Einheimischen stieren einen regelrecht an. Nach dem Motto: „Haeh, was wollt ihr denn hier?! Hier gibt es nichts!“ Am Tempel angekommen, mussten wir bei Leibe erleben, dass im Internet nicht alles richtig steht. Denn das was wir sehen wollten, war ganz wo anders und unser Ausdruck hat uns in die Irre geleitet. Also guckten wir uns kurz den Tempel an, wenn wir schon mal da waren… Die Sonne ist schon untergegangen und wir im Flotten Tempo wieder zurück Richtung Zivilisation. Ohne Licht und Reflektoren… wollen wir es nicht weiter vertiefen J!
Da wir irgendwie weder vernünftiges Frühstück noch Mittagessen hatten, sind wir anschließend wie Hyänen über unser Essen gestürzt. Zum Verdauen sind wir ins Internet Cafe geradelt um Emails zu checken und unsere Rückreise zu planen. Um 21Uhr wollten wir noch den Nachtmarkt mitnehmen um einige Besorgungen zu machen. Doch als wir ankamen, haben bereits alle Stände angefangen einzuräumen. Bis auf den Pancakestand J! Da ich den ganzen Tag mit dem super schweren Schirm rumgefahren bin, bei ca 33Grad und wolkenfreiem Himmel, habe ich ihn nat. bei unserem Stop im Hostel ausgepackt. Wie es immer so kommen muss, hat es angefangen zu regnen… Auf Janas drängen die Pancakes lieber warm zu essen und abzuwarten haben wir uns in einer versifften Ecke untergestellt. Und es wurde tatsächlich besser. Diese Pause nutzen wir um wieder zurück ins Internet Cafe zu kommen. Gegen 23Uhr schloss dieses leider, draußen goss es aber mittlerweile wie aus Eimern. Mal wieder tropischer Regen – also untergangsmaessig. Was tun, die Sachen mussten bis zum nächsten morgen trocken bleiben, da wir wieder nach Bangkok mussten. Man bekommt hier aber draußen nichts trocken, weil es so schwül ist. Also habe ich mich einfach bis auf die Boxershorts ausgezogen und alles in den Rucksack geräumt. Bei Jana ging das nat. nicht ganz so gut, aber auch da versuchten wir den Schaden zu minimieren. Auf den Strassen war es fast menschenleer, also schien es iO zu sein. So bin ich in meiner Buxe durch den warmen Regen und die tiefen Pfützen nach Hause gesaust. Jana hinterher …
Ich hatte dann nicht viele Sachen zum Trocknen J Jana schon mehr. Aber die AirCon hat ihr bestes gegeben. So dass wir morgens nach dem super 60Cent Frühstück zum Bahnhof aufbrechen konnten.
Dort hat sich unser Thailand Bild mal wieder verhärtet. Wir wollen hier nicht alle über einen Kamm scheren und Keinem auf den Schlips treten, sondern nur berichten was wir erlebt haben. Wir kamen am Bahnhof an und wollten ein Ticket kaufen. Der „Schaltermann“ quatschte mit Freunden am Steig und meinte in 10min (dann haben wir noch 10min bis der Zug kommt). In der Zwischenzeit, rannte ein Typ rum (vermutlich ein Freund des Schaltermanns) und versuchte den Touris die schon am Bahnsteig saßen (!) doch noch eine Busreise zu ihrem Wunschort aufzuschwatzen. Nach 10min ging ich wieder zum Schaltermann. Er sagte mir ich solle noch weitere 10min warten. Er hätte zu tun J (damit meinte er das Gespräch mit Freunden…). Ich erklärte ihm dass in 10min unser Zug abfährt, das hat ihn aber wenig interessiert. Seinem Kollegen wurde aber die Nummer glaube ich auch einfach zu doof und er stellte mir binnen 2 Sekunden die blöden Tickets aus. Manchmal hatten wir den Eindruck, jeder möchte so wenig arbeiten wie es nur geht und den großen Reibach durch Touristenabzocke zu machen. Von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und „Land des Lächelns“ keine Spur.
Fazit: Der Ausflug hat sich echt gelohnt wir hatten einen super schönen Tag mit tollem Wetter und coolen Erlebnissen. Am Ende haben aber unsere „Hintern“ vom ganzen Fahrrad fahren richtig wehgetan J
Bangkok.
Den halben Tag den wir in Bangkok hatten, nutzen wir um unsere Flugtickets umzubuchen um rechtzeitig zum 27.09. zu Hause zu sein. Ich hatte unsere Tickets natürlich in Singapur gelassen, weil man sie bei so einer großen Reise nur verlieren kann.
Als Informatiker denkt man natürlich, alle Systeme sind weltweit integriert und alle relevanten Infos sind sowieso zu unseren Passnummern abrufbar. Pustekuchen. Als wir nach 1h Weg vom Bahnhof das Office von Emirates gefunden haben. Teilte uns die Dame mit, sie könne im PC nicht sehen ob unsere Tickets umbuchbar sind. Dazu müsste sie mal auf unser PAPIERticket sehen! Wahnsinn! Naja sie wollte nichts umbuchen bevor sie nicht das ok von Emirates Frankfurt hatte. Also wurde ein Telegramm(!) nach Frankfurt gesandt. Wir sollten in der Zwischenzeit unser Reisebüro kontaktieren um nach einer Kopie zu fragen. Durften aus dem Emirates Büro weder telefonieren noch ins Internet. Also suchten wir uns draußen ein Internet Cafe. E-Mail abgesant, natürlich war es klar, dass keiner sich in unserer Agentur rühren wird. Warum auch. Neues Geld gibt es nicht zu holen. Also mussten wir auf Emirates setzen. Bei Emirates Bangkok hat sich aber auch keiner heiß gemacht, denn es war kurz vor Wochenende. Und weiter bearbeitet wird der Fall erst ab Montag. Also wo wir schon wieder in SG sein müssten. D.h. wir hatten schon Zeitdruck den Hanoi – Singapur Flug umzubuchen. Denn es fliegen nur 2 Flieger die Woche diese Strecke von unserer Airline. So, noch keine Umbuchung von Emirates. Was tun ?! Da haben wir einfach auf dt. Zuverlässigkeit gesetzt, dass sie den Fall schon regeln werden und einfach unseren Hanoi-SG Flug umgebucht. Waren auch zuversichtlich, dass wir schon aus SG irgendwie mit einer Maschine nach Dtl. kommen werden. Egal wann. Ggf. wäre dann auch noch Dubai ausgefallen, nachdem wir entschieden haben unseren Vietnam Aufenthalt um 7 Tage zu verkürzen. Zwischen Tür und Angel haben wir Mittag gegessen. Ich bin dann noch mal schnell ins Büro von Emirates gelaufen und habe gefragt ob es schon was neues gibt. Natürlich gab es noch nichts Neues. Die Zeit lief uns davon es war 15:45Uhr und um 18:25Uhr ging unser Flieger von Bangkok nach Hanoi. Also mussten wir zum Flughafen los. Da kam mal wieder der Standard Mist mit der Taxi Abzocke in BKK. Es war Rushhour. Fast alle Taxis waren voll. Wenn eins frei war. Wollte es nicht mit Taximeter fahren. Außerdem ist der Flughafen auch so weit weg, da müsste man ja am Stück mal 45min arbeiten. Standen ca: 20min bis wir einen gefunden haben der kein Englisch konnte, da haben wir uns einfach reingesetzt und aufs Taximeter gezeigt. Airport hat er noch so halbwegs verstanden. Wenn in Bangkok ein Taxifahrer kein Englisch spricht gibt es die beliebte Nummer, einen Kumpel anzurufen, der dann die Verhandlungen führen soll. So auch in diesem Fall. Der Taxifahrer schob mir sein Handy zu. Im gebrochenen Englisch wollte der Typ, dass wir statt Taximeter ca. für 10Euro fahren (normal Preis höchstens 6 Euro!). Naja ich habe aufgelegt und erstmal das Handy bei mir gelassen. Der Taxi Fahrer hat den Typ zurückgerufen und gemerkt, dass es zu spät ist irgendwas zu verhandeln wenn das Taximeter schon läuft und man auf halbem Wege ist. Im Mördertempo ist er über den Highway gesaust und hat uns immer bei der Maut angedeutet, dass wir die bezahlen müssen. Wir haben erstmal nur doof geguckt J! Am Flughafen angekommen, haben wir ihm genau das gegeben was das Taximeter anzeigte, da hat er sich total aufgeregt und wollte die Polizei holen, weil wir nicht die Maut bezahlen wollten. Wir haben unsere Koffer geschnappt und sind einfach los Richtung Eingang. Haben kurz gestoppt bei den Stuarts die von Thai Airways rumstanden, um zu fragen ob wir im Recht sind. Da kam der Taxifahrer an gelaufen und markierte den Verarschten. Die Stuarts wussten es aber nicht genau. Also blieben wir dabei ihm nichts zusätzlich zu geben. Und sind einfach in den Airport rein. Gleich zum Emirates Counter. Und hatten Glueck, dass bald ein Flieger startete und der Counter besetzt war. In der Zwischenzeit hat sich Emirates – Frankfurt gemeldet und bestätigt, dass wir umbuchen dürfen. Also ist dann doch noch alles glatt gegangen. Haarscharf war es dennoch. Haben die letzten 2 Plätze für unsere Wunschflüge bekommen. Gluecklich und erleichtert sind wir dann in den Flieger gestiegen Richtung Hanoi. Ende Gut Alles Gut J!
Hanoi
In Hanoi angekommen, wartete schon unser Abholer vom Hostel und das war auch gut so. Denn in Hanoi gibt es eine regelrechte Taxi Mafia. Die einen gar nicht zum Ziel bringen oder in irgendwelchen Hotels anhalten von denen sie Provision bekommen. Der Highway war solala aber erstes Highlight gab es schon auf dem Weg, der erste Verkehrsunfall den wir in den letzten 6 Monten gesehen haben, obwohl alle fahren wie besenkt.
Also standen wir im Stau. Aber da wir eh nichts weiter für den Abend geplant haben, war es nicht so wild. Im Hostel wurden wir erstmal von zwei Jugendlichen in unserem Alter empfangen, die die Eigentümer waren. Die beiden sahen auch wie halbwüchsige Mafiosos aus, aber die Zimmer waren sehr schön und sauber.
Am Samstag haben wir mit einem Fußmarsch von ca. 5km alle Sehenswürdigkeiten in der alten Innenstadt vorgenommen. Wobei man sagen muss, dass es in Hanoi gar nicht so viele Sehenswürdigkeiten gibt. Die Sehenswürdigkeit ist die Stadt selbst – die kleinen Gassen, die kleinen Läden und Märkte, die Menschen, der Verkehr. Bei sehr, sehr schwülem Wetter und Temperaturen von 35Grad haben wir alle Stationen abgeklappert. Zwischenzeitlich sind wir auch zufällig in eine Messe gelaufen, bei der alle die Sonnen anguckten. Wir wussten zwar nicht warum, haben dann aber einfach so mal mitgemacht. Dabei kreuzen einem immer wieder Mopeds den Weg, egal ob man auf dem Fußweg oder einem abgesperrtem Bereich ist. Dabei wird gehupt wie blöde. Es ist somit immer ein konstant hoher Geräuschpegel in der Stadt, egal wo man ist. Auf den Märkten wird rohes Fleisch verkauft was bei diesen Temperaturen in der prallen Sonne liegt. Ob das so gesund ist, weiß ich nicht.
Außerdem gibt es noch viele Klamotten zu ergattern, die aber richtig miese Qualität haben.
Haben den Tag vom späten Nachmittag an dann in einem Eiscafe ausklingen lassen und haben uns nach dem leckeren Fruchteisbecher im Palazzo zurück erinnert.
Abends ging es dann wie zum hundertsten Mal zum Nachtmarkt. Dieser war aber ausnahmsweise nur von Einheimischen eingenommen, die ihre Ellenbogen weit ausgefahren hatten, sodass wir kaum an irgendwelche Stände kamen.
Essen gab es wie immer im Restaurant, auch wenn es in Hanoi nicht ganz sooo günstig war. Der Service war mal wieder klasse, die Köche haben unten Fussball geguckt und die Kellnerinnen oben irgendwelche vietnamesischen Serien J.
Am Sonntag haben wir uns den Ho Chi Minh Komplex angeguckt, mit dem Mausoleum seinem Wohnhaus und Bungalow sowie mit dem Ho Chi Minh Museum. Leider war Ho Chi Minh im Moment in Russland zur Nachbalsamierung, sodass wir ihn nicht persönlich sehen konnten. Im Museum mussten wir uns also nur mit Bildern und Statuen zufrieden geben. Danach sind wir noch in einen Tempel bzw. die erste Uni Vietnams gefahren und haben im Lonley Planet uns ein wenig über die Geschichte Vietnams schlau gemacht. Für Studenten gab es das Eintrittsticket um die hälfte günstiger. Leider hatten wir aber unsere Uni-Karte nicht mit. Da in Hanoi jedoch alle die Touris veraschen wollen, haben wir den Spieß umgedreht und meinten zu der Frau hinterm Schalter: 2x Studenten und zeigten ihr unseren Führerschein. Sie glaubte unsere Studenten Karte zu sehen und wir mussten nur die hälfte zahlen.
Mittag haben wir in einem Restaurant gegessen, welches von ehemaligen Straßenkindern und Jugendlichen ohne Perspektive geleitet wird. Nicht wirklich günstig, aber das Essen war ganz gut. Und die Einnahmen gehen ja schließlich an einen guten Zweck. Mit dem Cyclo (Fahrad mit einer Gondel vorne dran) haben wir uns dann wieder zurück in die alte Stadt fahren lassen. Der Hinweg zu dritt auf einem Moped hatte uns dann trotz souveräner Fahrweise gereicht. Im kleinen Stadtpark mit See haben wir es uns noch in der Sonne gut gehen lassen und haben die Vietnamesen beobachtet, die sich alle an dem Tag herausgeputzt haben und lang spazierten. Kurz vor der Abfahrt zum Flughafen, sind wir noch auf Souvenirjagd gegangen. Der Taxifahrer mit dem wir uns verabredet haben, kam natürlich nicht. Aber glücklicherweise sind die Jungs vom Hotel eingesprungen und haben einen privaten Fahrer organisiert. Am Flughafen haben wir unser letzen Dongs für Sandwiches ausgegeben und haben uns schon auf unsere Wiederkehr in Singapur eingestimmt. Im Flieger hat mal wieder der alte Trick mit den Plätzen geklappt. Sodass wir jeweils 3 Sitze hatten auf denen wir sogar ganz gut schlafen konnten und somit auch recht fit um 2Uhr morgens in Singapur ankamen.
2.3. & 4 Station Thailand/Koh Tao, Koh Phangnan & Koh Samui
September 18, 2008(Alex)
Koh Tao
Um 19Uhr ging es mit dem Nachtbus vom Bahnhof in BKK erstmal Richtung Chumpon. Der Bus war zwar etwas aelter aber man konnte die Sizte wirklich fast in die Horizontale bewegen. Da wir noch die 2 Vordersten Sitze in der 2Etage hatten – konnten wir fast wie in Betten schlafen. Im Bus wurden erstmal 2 raubkopierte DVDs zum Zeitvertreib gezeigt. Einge Ton und Bild ausesetzer inklusive
. Uns wars aber egal, den die Zeit verging so wie im Fluge. Um ca 4.00Uhr morgens hiess es dann umsteigen in einen kleinen Pickup, der uns zum Pier brachte. Die Faehre sollte erst um 7uhr starten so hatten wir noch gute 2,5h Zeit um es uns auf einer Holzbank bequem zu machen. 1h davon opferte ich um unseren Koffer zu knacken. Durch ein Missgeschick hat sich unser Zahlencode verstellt. So musste ich systematisch von 000 angefangen und durprobieren bis sich dann bei 775 das doofe Schloss entlich oeffnete – suuuper aetzend. Jetzt checken wir immer beide das Schloss bevor wir den Koffer schliessen.
Nun gut, wahrend der 2h Faehrfahrt auf dem Weg nach Koh Tao haben wir festgestellt, dass wir garnicht ein Zimmer auf Koh Tao gebucht haben sondern auf der Schwesterinser Koh Nagyan. Die letzten Tage in Singapore musste alles auf einmal schnell gehen und so haben wir nicht ganz genau hingeguckt. Aber in allen Prospekten von Koh Tao wird die Insel Koh Nagyan abgebildet, weil Koh Nagyan viel schoener ist. Kompliziert, aber im Grunde doch noch alles gut gegangen. Koh Nagyan sind eingentlich drei Mini-Inseln die durch 2 Straende mit einander verbunden sind (Siehe Fotos). Klar sieht super aus, ABER egal von welcher Seite der Wind kommt – er zieht wolle Sause ueber den Strand drueber.
Leider war das Personal auf der Insel echt furchtbar, obwohl sich das Hotel eher zur oberen Klasse zaehlt. Wir beide sind nicht wirklich Leute, die auf Service viel geben, aber dieses Resort ist super mies. Schon bei der Einreise, wollte man uns nicht erlauben eigene Plastikflaschen oder Dosen mit ins Hotel zu nehmen, angeblich Umweltschutz, natuerlich aber nur um eigene Getraenke verkaufen zu koennen, denn Plastiktueten und sonstiger Kram war nat. erlaubt. Da kamen wir aber noch mit unserer „Das Sehen wir nicht ein Nummer“ durch. Wenn die Mitarbeiter sich mal vom Fernseher entreissen konnten, wurde man dann auch mal Zwischendurch bedient. An der Rezeption oeffnete die Dame ihr kleines Fenster nur, wenn man schon fast penetrant klopfen musste. Wir durften auch nicht 4 Liegen am Strand zusammen schieben, weil nur 2 Liegen inklusive sind (obwohl ausser uns fast keiner am Strand war …) . Da wir fast Vollmond hatten und dazu starken Wind, war der Verbindungsstrand zu unserem Bungalow abens immer ueberflutet. Man wollte uns freundlicherweise auch begleiten damit wir nicht ertrinken, obwohl ein Boot bereit stand. Da wir nicht wirklich bis zur Brust nass werden wollten und unsere Paesse und Fotocamera auch trocken bleiben sollten, bestanden wir doch noch auf das Boot .. naja so kamen paar Sachen zusammen, die leider schon den Eindruck von Koh Tao vermiesten bevor wir richtig da waren.
Leider hat das Wetter insgesamt nicht wirklich mitgespielt, es war ziemlich bewoelkt und nur ab und zu liess sich die Sonne blicken. Aber es reichte aus um sich dennoch einen Sonnenbrand abzuholen. Die Tropensonne unterschaetzen wir nach mittlerweile 6 Monaten immernoch.
Ausser Baden, Tauchen und Schnorcheln konnte man auf der Insel noch Katzen und Hunde kuscheln (was wir auf die 3 Tage verteilt auch taten)…na wen hat das wohl am meisten gefreut?!
Die Tauchgaenge waren aufgrund des aufgewirbelten Wassers leider auch nicht soooo der Hammer. Aber trotzdem aufgrend, da wir durch Unterwasserengen und Hoehlen getaucht sind. Wenn das Wetter mitspielt ist das wahrscheinlich atemberaubend. Als wir vom ersten Tauchgang hoch kamen, hat es noch zu allem Ueberfluss angefangen richtig heftig zu regnen. In den nassen Tauchanzuegen, Fahrtwind im Boot und Regen naja…naechstes mal wirds vllt besser. Ueberraschend ist aber, dass das Tauchen wie Fahrradfahren ist, wenn man es einmal gelernt hat, dann klappt es nach paar Sekunden sofort wieder auf Anhieb.
Ansonsten haben wir uns die Zeit mit Boot fahren von Koh Nagyan nach Koh Tao vertrieben, bei einem Wellengang von 2m auf einem alten Kutter ist das wirklich ein Erlebnis
, weiterhin haben wir Unmengen an Pancakes gegessen am wohl besten Pancake Stand der Welt, Jana hat sich die Fingernaegel machen lassen und ich war viel schnorcheln und habe die bunten Fische bestaunt.
Fazit zu Koh Tao und Koh Nagyan: Die Inseln sind super schoen von der Landschaft her, aber wenn das Wetter nicht mitmacht kann man das leider auch nicht wirklich genissen, schon garnicht wenn das Personal sich die groesste Muehe macht einem die Stimmung zu vermiesen. Haben aber fuer uns dennoch das Beste draus gemacht. Nach dem die Reise bislang sehr hecktisch war, konnte man wirklich gut zur Ruhe kommen , entspannen und einfach mal nichts tun. Fuer den Rest der Reise haben wir uns vorgenommen, erstmal nichts vorher zu buchen, sondern paar Zimmer anzugucken und uns dann festzulegen. Jetzt wissen wir auch das eine Dusche nicht immer bedeutet, dass man Warmwasser hat – man lernt eben nie aus
!
(Jana)
Koh Phangnan
Nach 3 Tagen Koh Tao ging es dann „endlich“ Freitag fruehs mit der Faehre nach Koh Phangnan. Die Ueberfahrt dauerte ca. 2 Stunden und das Meer war stuermisch. Wellen mit der Hoehe von 2 m brachten die Faehre zum schaukeln und das Meerwasser sprizte uns in der gesamten Zeit ins Geischt. Wie kann es auch anders sein, sind Alex und ich Seekrank. Wir haben uns extra oben auf das Deck gesetzt, weil es da angenehmer sein soll. Alex ging es komischerweise auch ganz gut, mir dagegen war sehr sehr schlecht. Solange ich aber keinen sehe, der „Ekeleien“ von sich gibt, kann ich das erbrechen auch unterdruecken. Der Kollege in der Reihe vor uns, hat aber nach ca. 1,5 Fahrtzeit schoen in seine Tuete gewirtschaftet. Zum Glueck wies mich Alex drauf hin, nicht hin zu schauen und ich verbrachte den restlichen Weg mit „Weggucken“.
Wir hatten ehrlich gesagt keine wirklichen Vorstellungen was uns in Koh Phangnan erwartet, ausser dass die Insel fuer ihre Full Moon Party’s beruechtigt ist. Diesmal hatten wir auch kein Hotel vorher gebucht, sondern wollten uns vorort eine Unterkunft suchen. Wir besorgten uns also am Hafen einen Taxifahrer der uns erst einmal zum Haad Rin Beach bringen sollte. Von dort aus klapperten wir ein Paar Strandhotels ab. Wir schauten uns die Zimmer an, verglichen Preis und Leistung und enschieden uns dann fuer die Unterkunft „Sandy’s Bungalows“. Wir hatten ein relativ grosses und schoenes Bungalow direkt am Strand. Der Strand riss uns zwar nicht vom Hocker, aber es war sehr idylisch und es gab Liegestuehle for free.
Unser Hotel wurde nur von jungen Leuten bewohnt, die ich glaube alle nur auf Party aus waren. Denn vor um 13Uhr war es mucksmaeuschenstill auf dem Gelaende und man hoerte ausser dem Rauschen des Meeres gar nichts. Alex und mir kam es demnach so vor an einem Privatstrand zu liegen, den nur wir gebucht haetten. Da in Koh Tao nicht so das Strandfeeling auf kam, genossen wir hier um so mehr das schoene Wetter und brutzelten uns jeden Tag in der prallen Sonne. Natuerlich nicht ohne Sonnenschutzfaktor 30 und 25, der mehrmals taeglich aufgetragen wurde. Ich lass ausserdem mein Buch und Alex … na klar was sonst arbeitete schon mal an seiner Studienarbeit.
Am Abend gingen wir dann immer Richtung Stadtmitte bzw auf die andere Seite des Inselarms. Zahlreiche Backpacker sind dort unterwegs und eine Bar nach der anderen reizt mit Happy Hour Beer und Cocktails. Am Strand ist dort auch jeden Abend Party. Laute Musik, Gogo Girls und Feuerspucker animieren die Jugendlichen zum Party machen. Ein Shop nach dem anderen bietet Bier, Hochprozentiges und Alkopops an. Ja! Alkopops gibt es hier noch. Von Smirnof Ice bis zu den 10 geschmackssorten von Rigo gibt es hier alles. Aber was richtig cool war sind die „Bucket“ Verkaeufer. Das sind kleine Staende am Strand, die alle nebeneinander das gleiche Verkaufen. Einen Eimer mit 2 Dosen Cola, Fanta oder Sprite und einer Flasche Hochprozentigem Vodaka oder Rum. Dazu gibt es dann noch Eiswuerfel und mehrere Strohhalme (fuer 250-300Baht = 5-6EUR). Man sieht also zahlreiche angeheiterte Leute mit einem Eimer in der Hand am Strand rumlaufen:-).
Ein romantischer Strandspaziergang ist jedoch leider an diesem Partystrand nicht drin, denn alle „Bucket-Verkaeufer“ rufen dich an ihren Stand. Das es dort am Besten schmeckt
. Genau hier findet auch jeden Monat einmal die Full Moon Party statt. Wir hatten das Glueck, dass genau zu unserem Besuch von Koh Phangnan Vollmond war, so dass die groesste Strandparty der Welt genau dort statt fand. Aber man brauch keine Angst haben, dass wenn nicht Vollmond ist keine Party auf Koh Phangnan ist. Denn es gibt alle 2 Wochen eine Half Moon Party und einmal monatlich auch eine Black Moon Party
.
Fazit: Die Insel ist „gross erschlossen“ alles sieht sehr provisorisch aus. Aber es reicht fuer den Backpacker bzw. jugendlichen Urlauber zum relaxen und Party machen.Fuer uns wahren es sehr coole und angenehme 3,5 Tage.
(Alex)
Koh Samui
Die Ueberfahrt nach Koh Samui hat nur 50 Minuten gedauert. Das Boot war aber mehr als ueberfuellt. Einige Schnapsleichen, die sich ungeduscht und ungeschlafen direkt von der Fullmoon-Party zum Boot begaben, versperrten dann auch noch die Laufwege (siehe Fotos). Wenn man in Koh Samui am Pier ankommt, warten schon unzaehlige Taxi Fahrer und Hotel-Anpreiser auf Einen. Wir hatten uns aber schon im Voraus fuer den Chaweng Beach entschieden, weil dort das meiste los sein sollte. Im Massentaxi ging es dann noch mit anderen Backpackern zu der Hotelmeile. Nach kurzem abchecken aller Angebote, hatten wir auch schon unser Zimmer nach knapp einer Stunde bezogen und endlich wieder mit „Deutsche Welle TV“… wir sind mittlerweile eingefleischte Fans dieses Senders – Nachrichten und spannende Beitraege und das im halbe Stunde Rhythmus:)!
Wir hatten uns wieder fuer ein Strandhotel entschieden. Preis – Leistung war wirklich fair. Zu Koh Samui kann man eigentlich nicht viel sagen, es gibt weissen Sand, badewannentemperatur Wasser welches auch noch halbwegs sauber ist. Das da der Massentourismus einsetzt ist irgendwie klar. Was dann, aber leider auch die Insel wieder kaputt macht.
Flughafen, Tausende Hotels, Touristenmeilen, Nachmaerkte, Pizza Hut, Mc Donalds und Burger King passt irgendwie nicht zusammen mit einer idylischen Insel. Apropos man kann auch Quad fahren, Fussball Golf und Paintball spielen – also das voll Touri Programm ist abgedeckt.
Wer Lust hat mal einfach 10Tage nichts zu machen, guenstig essen und trinken zu gehen, sich von einheimischen Frauen oder Ladyboys „bezirzen“ zu lassen und nicht so viel wert auf Kultururlaub legt, der ist auf Koh Samui gold richtig. Uns haben somit auch ganze 2,5 Tage gereicht um alles wesentlich mitzunehmen.
Tagesplanung sah wie folgt aus: Aufstehen, DW-TV gucken, Essen, Wenn gutes Wetter Strand ansonsten Souvenirshops abklappern, Jana: Lesen, Alex: Notizen fuer Studienarbeit machen, Essen, Spazieren durch Nachtmaerkte, DW-TV gucken, Schalfen …
Wir haben noch mit dem Gedanken gespielt einen Tag laenger zu bleiben und dann direkt nach Bangkok zu fahren, aber dann haben wir uns doch noch entschieden unseren ausgefallenen Ayuthaya Trip nachzuholen. Also besorgten wir uns von einem der ca 10000 Reisebueros ein Joint – Ticket fuer Faehre und Bus nach BKK fuer den 17.09 / 18.09.
Am 17.09. wurden wir um 12:30 Uhr vom Hotel abgeholt. Dann ging es 1h zum Pier. Von dort aus 1,5h Faehrfahrt nach Don Sak bei Sonnenschein und coolem Panorama. Dort stand schon der Bus der uns nach Sarutthanie bringen sollte. Der Bus war wirklich der Hammer. Sah aus wie ein Tourbus von einer Rockband aus den 80ern…Mit richtigen Ventilatoren an der Decke zur Kuehlung, die aber waehrend der Fahrt ausgemacht wurden, weil die offenen Fenster fuer genuegend Zug sorgten. Alle hatten schon Angst, dass das der „VIP BUS“ nach BKK ist. Aber die Fahrt dauerte nur 1h und endete dann wirklich in Suratthanie. Dort konnte man sich noch mit Reis, Maiskolben und Nudel staerken. Um 18Uhr ergatterten wir durch taktisch kluges Agieren mal wieder die vordersten Sitze in der zweiten Etage des Buses nach BKK. Von da an war die Fahrt sehr angenehm. Zur Unterhaltung lief Hitman. Haben auch zwei nette Mitreisende kennen gelernt aus Frankreich und England. Um 5.00Uhr in BKK angekommen, ging es mit Taxi zum Bahnhof. 5.20Uhr dann endlich mit dem Zug nach Ayuthaya. 1,5 h spater Bahnhof Ayuthaya erreicht. Mit Tuk-Tuk zum Hostel. Absolut kaputt erstmal fuer 2h ins Bett gefallen…
- Insel Koh Nangyuan
- Guten Morgen
- Ausblick auf unsere Hotelanlage auf Nangyuan
- Relax
- Schnorchelparadies
- Ausblick von unserem Balkon
- Komm rein
- Whity :-)
- Peace
- Achtung! Hoher Wellengang und Sturmgefahr!
- Straße auf Koh Tao
- Angriff der Killerkatze auf Alex’s Essen
- eyyyyyyy
- Nein, nein ich habe auch Hunger
- Vor dem 1. Tauchgang am Mango Bay
- Koh Tao
- Stürmisches Essen auf Koh Tao
- 1. I Love the Pancake Man!
- Straße auf Koh Phangnan
- Alex mit seiner neusten Eroberung
- 2. I Love the Watermelon Juice!
- Wen haben wir denn hier? Haad Rin Beach von Koh Phangnan.
- Unser Bungalow
- Später Nachmittag – man beachte den Jugendlichen hinten rechts.
- Strandstraße auf Koh Phangnan
- Strand auf der anderen Seite des Inselarms
- Alex und unser neuer Schatz
- Full Moon Party
- … und wir sind dabei!
- Frueh am Morgen auf unserer Terasse
- Koh Samui
- Auf der Fähre von Koh Phangnan nach Koh Samui – Full Moon Party geschädigte, versperren den Weg
- Unsere Hotelanlage auf Koh Samui
- Wetter war jedoch nicht so prall
- Endlich wieder DW-TV :-)
- Straße auf Koh Samui
- Auf der Fähre von Koh Samui nach Bangkok
- VIP Bus?
- Bus mit Fan
- Alex und Kalle (hinten rechts, der auch auf die Front Seat Plätze wittert)
- Vollbeladener Kleinbus in Thailand
1. Station Thailand/Bangkok
September 8, 2008(Alex)
Der Flug nach Bangkok war ein wenig holperig, da das Wetter nicht so toll war. Der Pilot schien es auch sehr eilig zu haben, wir sind auf einem 50minuetigen Flug 20Minuten früher gelandet. Auf dem Rollfeld ist er mit bislang unerlebtem Tempo durch die Kurven zum Gate geheizt. Naja, er schien aber das Flugzeug unter Kontrolle zu haben, denn wir kamen sicher an.
Eingestiegen in den Airport Bus EXPRESS um in die Innenstadt zu kommen und sage und schreibe 4h (!) später im Hostel angekommen. Es war nur ein Stop und Go bzw. Stau auf dem Weg für den man sonst max. 30min braucht. Obwohl der Highway 6 bis 7 Spuren pro Fahrtrichtung hatte, waren die Straßen dicht. Es fing an zu regnen wie aus Eimern. In einigen Minuten stand bestimmt 10cm Wasser auf der Fahrbahn. Da wir aber im Schritttempo unterwegs waren, konnte nichts passieren.
Im Hostel warteten dann schon alte Bekannte aus Singapore auf uns. 6 Leute aus unserem alten „Zuhause“ entschieden sich am gleichen Wochenende wie wir BKK zu besuchen.
An dem Abend haben wir uns dann aber doch jegliche Aktivitäten geklemmt und haben erstmal ausgepackt und sind ins Doppelstockbett gefallen.
Am Morgen darauf ging es gestärkt nach dem 1,20Euro Frühstück in unserer 8er Gruppe zum Sightseeing. Dadurch, dass im Moment Unruhen im Land sind, hatten wir mit dem schlimmsten gerechnet. Aber es war nichts, absolut nichts zu sehen?! Offensichtlich war Pause über das Wochenende. Wir wissen es nicht, aber gut fuer uns. So konnten wir uns ganz normal bewegen. Bereits am morgen stand die Sonne so hoch wie in Dtl. zur Mittagszeit, sodass wir uns vom einem schattigen Plätzchen zum nächsten bewegten. Erster Anlaufpunkt war der Grand Palace, der Konigssitz in Thailand, in dem sich auch einige Regierungsgebaeude befinden. Mal wierder absolut unvorstellbarer Prunk und Überfluss. Ich weiß nicht, was die königliche Familie so tolles geleistet hat, dass sie einen solchen Palast verdient. Aber das ist nicht unsere Sache das zu entscheiden. Viele aufwändig verzierte Gebäude mit malerischen Gärten, goldene Kuppeln und Statuen. Einfach Wahnsinn. Dannach ging es zu Wat Pho, eine Tempelanlage mit dem weltberühmten, riesigen, liegenden Buddha. Auf dem weg dahin, wird man pausenlos „verarscht“. Tuk Tuk- Fahrer erzählen einem Sehenswürdigkeiten seien geschlossen. Oder liegen in einer anderen Richtung damit man mit ihnen eine Tour macht, bei der man von einem Souvenirshop zum nächsten kutschiert wird. Aber wir waren gewarnt und hörten auf keinen.
Anschließend mieteten wir uns ein kleines Boot, welches uns 1h lang durch die Flussarme von BKK schipperte. Mit einem monströsen Dieselmotor bewaffnet, ging das kleine Holzboot ab wie Schmidts Katze. Wir fuhren durch das Floating Village, durch Märkte bei denen auf Booten essen gekocht und Ware verkauft wird. Teilweise gab es richtige Kreuzungen der Flussarme. Im Grunde sah es aus, wie eine normale Stadt die aber kurzzeitig überflutet ist und auf deren Straßen man sich nun einfach mit einem Boot bewegt. Am Ende der Fahrt kamen wir am Tempel Wat Arun an. Am Pier musste man eine „Ankunftsmaut“ bezahlen. Unser Bootsfahrer hatte sich schon schnell aus dem Staub gemacht. Denn mit ihm war ein Festpreis vereinbart. Es waren insgesamt 40Cent für 8Leute, aber es ist das Prinzip. Man wird echt überall über den Tisch gezogen, wenn man nicht aufpasst. Den Tempel konnte man für 1Euro besichtigen, aber ich entschied mal zurueck zu bescheissen, den ich fand ein Weg über den man kostenlos hinein kam
!
Die anschließende Mittagspause war echt nötig. Die Sonne stand bereits im Zenit. Dafuer suchten wir uns die Kao San Rd. aus, eine Backpacker Meile. Die Straße ist eine Fussgaenger-Zone uns die durch eine Barriere fuer Fahrzeuge abgesperrt ist. Da hat einer der Tuk-Tuk Fahrer echt den Vogel abgeschossen. Er wollte uns weis machen, dass die Straße im Moment „geschlossen“ ist, auf die wir blickten und auf der wir hunderte von Menschen sahen die in den Restaurants saßen oder in den Läden shoppten.
Aufgrund der unruhen in Bangkok streikten die Zuege, wir mussten deshalb eine andere Alternative finden um in den Sueden auf die Inseln im Golf von Thailand zu kommen. Doch es war leichter als gedacht, am Bahnhof konnte man Pauschalfahrten mit den Bus buchen. Wofuer wir unseren Nachmittag opferten. Auf dem Rueckweg ins Hotel, war es mal wieder echt schwierig ein Tuk Tuk oder ein Taxi zu organisieren. Alle wollen nur den 2- bis 5 fachen Fahrtpreis abzocken und keiner will regulaer mit Taximeter fahren. So bleiben dann die Taxifahrer lieber ohne Fahrgaeste stehen als normal Geld zu verdienen. Als wir endlich einen Fahrer gefunden haben, wollte er nach 5 Minuten Fahrt aufeinmal den 5 fachen Preis haben. So sind wir deshalb ausgestiegen. Aufeinmal hat es mal wieder wie aus Eimern angefangen zu schuetten. Selbst mit Schirm und Unterstellen, waren wir plitsch nass…
Im Hotel ruckzuck umgezogen und Emails gecheckt, ging es dann wieder mit den anderen zum Essen und Nachtmarkt shoppen. Meiner Meinung nach gleichen sich alle Staende und alle verkaufen echt den gleichen Krimskrams, aber mit 4 Frauen im Schlepptau kann so ein Marktbesuch echt anstrengend werden
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Der Nachmarkt schlengelt sich direkt durch Bangkoks beruechtigtes Rotlichtviertel Patpong. So wird man immer wieder in die Clubs gewunken in denen leichtbekleidete Maedchen tanzen oder so genannte „Ping Pong“ Shows aufgefuehrt werden – ueberlassen euch mal euerer Fantasie was das wohl sein koennte
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Den Abschluss des Abends sollte ein Besuch in der Skybar „Vertigo“ im 62 Stock bilden (Freiluft). Leider war es immernoch recht windig und bewoelkt. Aufgrund von Blitzgefahr war dann die Bar auch geschlossen. Und wir mussten uns mit der Bar im 52 Stock zufrieden geben. Nach den Cocktails, ging die eine Haelfte noch feiern in Bangkoks Clubscene, die andere schlafen – wo wir uns auch einreihten …
Am Sonntag, haben wir uns den Chatuchak Markt vorgenommen. Ein rieeeeeesen grossssser Wochenend Markt. Auf dem von Hund ueber Katze ueber T-Shirts bis hin zu Bildern echt alles verkauft wird. Das ist ein Labyrith aus Staenden, so haben wir sage und schreibe fast 5h auf diesem Markt verbracht und sind dann wieder ins Hostel um unsere Einkaeufe noch schnell den anderen mit nach Singapore mitzugeben. Denn fuer die anderen galt es am Montag wieder zur Arbeit zu gehen und somit schon am Sonntag abzureisen.
Abendessen gab es bei McDonalds… und ich habe mir endlich das DOUBLE BigMac Menue geholt, von dem ich schon von anderen gehoert habe. Klar mit einem Double BigMac mit einer riesen Pommes und 0.75l Cola fuer ca. 3Euro – an die Preise kann man sich gewoehnen …Was uns den Vortag aufgrund des Wetters nicht gelang, holten Jana und ich dann am Sonntag nach. Wir sind in die Vertigo Bar gefahren und haben uns im 62. Stock den lauen Wind um die Ohren wehen lassen und unsere Fruchtcocktails geschluerft.
Am Montag unserem letzten Tag in Bangkok, nutzen wir im Hostel bis zum Nachmittag das kostenlose Internet um Mails und Beitraege zu schreiben, Bilder zu sortieren und uns mal wieder zu informieren was in der Welt so los ist. Nach dem Auschecken sind wir noch ins MBK gefahren, einer Shopping Mal die ein Mix aus Allee Center und Chatuchak Market ist. Es gibt von Fake Waren bis hin zu echten Marken alles zu Schnapperpreisen zu ergattern.
Um 19Uhr mussten wir dann aber schon wieder zum Bahnhof um unseren „1.Class VIP Nightbus“ nach Koh Tao zu bekommen…
Mehr dazu im naechsten Bericht!!
- Grand Palace
- Liegende Buddha im Wat Pho
- Cheeese
- hey komm mal her
- so gut geht es hier den Katzen
- Tempel Wat Arun
- Floating Markt
- Bootstour zur Floating Village
- Studentenausweis, Bahn Card oder Fuehrerschein???
- Kao San Road
- Hundeverkauf auf dem Chatuchak Markt
- Double Big Mac Menue
- Cocktails
- Vertigo Bar im 62. Stock
- Bangkok bei Nacht
- Posen vor dem Koenigspalast
2. Station Kambodscha/Siem Reap
September 8, 2008(Alex)
Nach einer 6- stuendigen Busfahrt auf einer Straße, die mit Mopeds, Fahrrädern und Kühen verstopft war kamen wir aus Phnom Penh in Siem Riap planmäßig an.
Da wir bereits ein Tag früher als geplant in SR ankamen, gab es leider in unserem gebuchten Hotel (Queen Villa Angkor) kein freies Zimmer mehr. Wir fanden aber Unterschlupf im Red Piano, ein nettes und günstiges Hotel, welches uns Michael, der Hotelmanager des Queen Villa Angkor, empfohlen hat. Er hat für uns auch gleich einen zuverlässigen Tuk-Tuk Fahrer organisiert, welcher uns für die folgenden 2 Tage herum gefahren hat. Michael kommt ursprünglich aus Österreich, hat aber in Kambodscha geheiratet und einen Sohn bekommen. Jetzt führt er mit seiner Frau das Hotel und beherbergt wahrscheinlich fast alle deutschen Touristen.
Im Red Piano haben wir erstmal auf DW-TV die neuesten Nachrichten geguckt und uns über den Stand der Unruhen in Bangkok informiert. Abends spazierten wir noch durch die Gassen und Märkte von SR und haben im Restaurant etwas gegessen. In Kambodscha kann man sich zu zweit mit Vor- und Nachspeise, jeweils 2 Getränken und nat. dem Hauptgang für gut 10Euro voll stopfen.
In Siem Riap bzw. In der näheren Umgebung befindet sich eine Archäologische Anlage, die aus unzählig vielen Tempeln besteht, die teilweise sogar mehrere Kilometer auseinander liegen. Im wesentlichen kann man die wichtigsten Tempel in 2 Tagestouren abklappern.

Am ersten Tag (meinem Geburtstag) machten wir die große Tour. D.h. Die Tempel auf dieser Rundfahrt liegen weiter auseinander als bei der kleinen Tour. Man sitzt länger im Tuk Tuk und kann sich im Fahrtwind bei der Hitze abkühlen. Unterwegs fährt man vorbei an malerischen Reisfeldern, schönen Landschaften mit Palmen und Kuhherden. Zusätzlich haben wir auch das Landmienen Museum besucht. Kambodscha wurde durch die zahlreichen Krisen mit Landmienen überseht. Man sieht auch viele Erwachse und Kinder auf den Straßen, denen Beine oder Arme fehlen. In diesem Museum findet man ein wenig zur Historie und viele entschärfte Mienen.
Hauptattraktion sind aber natürlich die vielen Tempel, die vor ca. 1000 Jahren erbaut wurden. Die meisten sind schon ziemlich zerfallen, einige aber wie Bayon, Angkor Thom oder Angkor Wat sind noch in recht gutem Zustand. Im Moment beginnt die Regensaison, die meisten Touristen sind abgereist. Wir sind auch gegen den Uhrzeigersinn gefahren, da die meisten Touren im Uhrzeigersinn laufen. So war an den Tempeln recht wenig los und wir konnten fast allein alles begutachten. Allgemein ist es auch nicht so touristisch ausgelegt, mit Zäunen und Barrieren abgeschirmt, sodass man wirklich alles überklettern und ablaufen kann, was man auch sieht. In Europa unvorstellbar. Da würde man die Tempel höchstens durch eine Glaswand angucken können um die Bauwerke zu schonen. Nun gut, wenn der Massentourismus losbricht, der jetzt langsam beginnt. Wird man auch den Weg gehen müssen, sonst ist in ein paar Jahren nichts mehr übrig von den Tempeln.
Wir haben in Büchern und im Internet gelesen, dass diese Anlage zu den Sachen gehört, die man im Leben gesehen haben muss und es ist wirklich so! Absolut sehenswert.
Bis dahin verlief mein Geburtstag nach Plan, ein super Tag. Wir gingen Abends noch was essen und spazieren. Danach ins Internet Cafe um Geburtstags-Mails zu checken. Doch, dann wurde mein Ehrentag durch diese eine Nachricht überschattet, die jetzt den 03.09. in Zukunft für mich verändern wird.
Am Folgetag fuer den die kleine Tour (kurze Wege viele Tempel) anstatt haben wir eigentlich einen Tourguide gebucht, der uns mehr über die Hintergründe der Archäologischen Anlage erzählen sollte. Aber wir wollten, dann doch lieber alleine sein und auf jemanden der uns den ganzen Tag „zuquatscht“ hatten wir aus gegebenen Anlass, dann keine Lust mehr. So cancelten wir den Guide und entschieden uns wieder nur mit dem Tuk-Tuk Fahrer aufzubrechen. Der Tag war furchtbar heiß, und diesmal waren wir mehr in den Tempeln als im Tuk-Tuk. Natürlich konnte man das Gesehene nicht wirklich genießen, denn die Gedanken schwirrten wo anders herum, aber wir versuchten dennoch das Beste daraus zu machen. Doch zum Schluss waren wir doch wirklich erledigt, verbrannt von der Sonne und müde. Gingen noch was essen, kurz auf einen Nachtmarkt und dann ins Bett.
Am Morgen darauf hieß es dann früh Aufstehen, wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Mit dem Bus zurück nach Phnom Penh, von da aus mit Tuk-Tuk zum Flughafen und dann nach Bangkok. Insgesamt waren wir 15h unterwegs bis wir im Hostel in BKK ankamen… näheres folgt im nächsten Bericht….
- Unser Fahrer wartete schon auf uns an der Busstation
- 1. Tempel
- eine komplette Familie passt drauf
- Im Landmienen Museum
- Russische Panzermienen
- Strasse in Siem Reap
- Bierchen
- Muuuhh
- Tempel Ta Keo
- Angkor Thom
- Tempel Bayon
- Tuk-tuk
- Angkor Wat
- Ingendwo auf dem Weg zwischen Phnom Penh und Siem Reap
1. Station Kambodscha/Phnom Penh
September 1, 2008(Jana&Alex)
Liebe Gruesse senden wir aus Phnom Penh.
Nachdem wir das ganze Wochenende in Singapore nur am einpacken und Sachen zusammen raeumen waren, ging es heute bei uns wieder richtig mit Sightseeing los.
Um 4 Uhr morgens klingelte unser Wecker fuer den Start unserer grossen Reisen. Mit der Airline Jetstar ging es dann um 6.45 Uhr nach Phnom Penh. Am Flughafen sicher angekommen sind wir mit einem Tuktuk ins Hostel gebracht wurden. Die Strassen in Kambodscha sind kaum vergleichbar mit Deutschland oder Singapore. Deshalb war die 30 minuetige Fahrt ziemlich aufregend. Motorraeder mit bis zu 5 Personen drauf sind hier Alltag.
Im Hotel kurz eingechecked ging es gleich weiter zum Toul Sleng Genocide Museum. Dies ist eine ehemalige Schule die zu einem Gefaengnis umfunktioniert wurde zur Zeit des Khemer Rouge Regimes. Besser gesagt, dort wurden Menschen gefoltert und dann weiter zur Erschiessung oder Zwangsarbeit deportiert.Heute dient der Ort als Museum.
Mittlerweile wurden 20.000 Massengraeber mit jeweils ca 100 Leichen aus der Zeit des Regimes gefunden.Alles Opfer bzw. Gegner der damaligen Revolution. Damals wurden alle Schulen und Universitaeten geschlossen. Brillen tragen und Fremdsprachen sprechen wurde sogar verboten. Relegion und Kultur zum Erliegen gebracht – weil „diese Zeitverschwendung nicht zum Reisanbau notwendig ist.“ Geld wurde abgeschafft, da dieses nur zur Korruption fuehren kann. Maenner und Frauen wurden staatlich Zwangsverheiratet, damit sie Revolutionsnachwuchs zur Welt bringen. Diese Kinder wurden von den Eltern entrissen und in Kindergemeinschaften zu „treuen“ Revolutionaerern erzogen.
Zusammenfassend wurde das Land zerstoert und um Jahrzehnte zurueck geworfen. Von diesen Folgen der 70er und 80er Jahre erholt sich Kombodscha immernoch schwer. Was man gut sehen kann…
Am Ausgang aller Touristenattraktionen warten zahlreiche Tuktuk fahrer auf ihere Chance jemanden umher fahren zu koennen. Wir haben uns dort einen netten Fahrer fuer den kompletten Tag „gemietet“. Er brachte uns dann gut und guenstig zu all den Plaetzen die wir in Phnom Penh sehen wollten (eingeschlossen zu einem Supermarkt).
Eigentlich hatten wir 2 Tage fuer PP geplant, jedoch haben wir alle angesteuerten Ziele (Royal Palace and Silver Pagoda,Wat Phnom, Russian Market) am heutigen Tag geschafft. Wir entschieden uns deshalb spontan morgen frueh nach Siem Reap per Bus auf zu brechen.
Bus und Hotel sind schon organisiert, um 8:30Uhr beginnt die 6 stuendige Fahrt…sobald wir Internet haben, folgt der naechste Beitrag und die Bilder aus PP!
- Vor dem S-21 Gefaengnis
- tuk-tuk?
- Im Tuk-tuk in Phnom Penh
- Wat Phnom
- Im Royal Palace
- Strasse hinterm Food court



























































Verfasst von Jana & Alex 





















































Verfasst von Jana & Alex 























































Verfasst von Jana & Alex 













































































































