(Jana & Alex)
Letzte Woche haben wir uns mit ein paar Freunden zum singapurschen BBQ verabredet. Für ca. 8 € p.P. (Flatrate), bekommt einen Tisch mit integrierter Grillplatte und Suppentopf (mit 2 verschieden Brühen). Von dem Buffet kann man sich frische Zutaten holen, u.a. Seefood, Nudeln, Gemüse, Salate, verschiedene Fleischsorten und Obst. Gegrillt bzw. gekocht wird dann am Tisch selber. Entweder alles in den Suppentopf schmeißen und brodeln lassen oder auf den Grill legen und knusprig anbraten. Beides war super lecker – und die tolle Fondueabend-Atmosphäre gab es kostenlos dazu.
Am Wochenende sind wir das erste Mal ins „Ausland“ gefahren und zwar für 2 Tage nach Bintan. Das ist eine indonesische Insel und nur ca. 1h mit der Fähre von Singapore entfernt. Da man in ein anderes Land fährt, hat man wie am Flughafen auch Check in und Boarding. D.h. man verliert ziemlich viel Zeit, sodass aus der „Netto-Stunde“ gute 3 Stunden werden. Nach Ankunft gibt es für 10US$ ein Touri-Visum und 2 gestempelte Seiten im Reisepass.
Wir haben auf Bintan ein Bungalow im Nirwana Beach Club gemietet. Leider hat jedoch gerade dieses Wochenende das Wetter nicht so mitgespielt. Am Samstag hat es den kompletten Vormittag geregnet und am Nachmittag wurde die Sonne von einer grauen Masse verhüllt.
Nachdem wir erstmal unser Ressort erkundigten und mal wieder super viele Tiere entdeckt haben (Schlangen, Krokodile, Papageien, Schildkröten, Cameleons und Eichhörnchen), legten wir uns an den Strand (Ich mit Pulli + Decke). Alex hat das Wetter wohl nicht viel ausgemacht, denn er ist erstmal mit unserem brandneuen Schnorchelset los ‚geschnorchelt’.
Am Abend waren wir dann richtig gut essen. Es war zwar ‚relativ’ teuer (günstig in Vergleich zu Deutschland – teuer im Vergleich zu Singapore), aber sehr sehr lecker. Das Ressort war sehr schön und der Partybereich ebenfalls, so dass wir noch lange an der Strandbar saßen. Nach dem Essen gab es noch einen Strandspaziergang mit unheimlich vielen „schönen“ Einsiedlerkrebsen.
Am nächsten Morgen gab es dann auch noch richtig leckeres Frühstück. Mit Croissants, Kuchen, Früchten aber vor allem Kartoffeln, Speck, gebratenen Reis und Weißwürstchen. Ja richtig gelesen. Hier ist es üblich schon zum Frühstück sehr herzhaft zu Essen. Wenn auf Arbeit die ‚Locals’ frühstücken, dann ist da nicht selten schon Fleisch oder Seefood mit Reis oder Nudeln auf den Tellern. Ich weiß auch nicht wie die das am frühen Morgen runter kriegen. Wahrscheinlich ist das auch noch ‚spicy’. Andere Länder, andere Sitten.
Alex: Unsere Nachbarn knallen sich auch schon am morgen so eine Instant Nudeln-China-Tüten-Suppe rein
. Uns sind hier aber noch ein paar Sachen aufgefallen die ein wenig anders sind als in Deutschland. Die Leute sind suuuuper ehrgeizig, wenn am Freitag um 21.00 Uhr das Licht im Büro brennt, ist das keine Seltenheit. Man hört oft den Einwand, die arbeiten eben nicht so effektiv wie ‚wir in Deutschland’. Naja, glaube ich nicht so dran. Hier gibt es auch viele talentierte und intelligente Leute, die mit Sicherheit nicht den ganzen Tag ihren Screensaver angucken. Neben Fussball ist der zweite Volkssport hier übrigens „Tür-zu Knopf-im-Fahrstuhl-drücken“. Der Fahrstuhl kommt noch gar nicht zum stehen, da drücken schon mindestens zweit Leute von verschiedenen Seiten den besagten Knopf. Ich wurde schon x-Mal von den Türen angerempelt, weil ich nicht schnell genug raus kam. Volksport Nummer 3 ist „Nase-Hochziehen“, man kann es wirklich nur schwer glauben, aber Nase-Hochziehen ist nicht so unhöflich wie volle Kanne ins Taschentuch schnauben. Mein Tischnachbar hat schon seit 3 Wochen schnupfen
! Volkssport Nummer 4 ist SMS schreiben und telefonieren, egal wo egal wann, jeder daddelt auf seinem Telefon rum. Wenn kein Telefon zur Hand ist (sehr unwahrscheinlich) wird auf der Konsole unterwegs gespielt. Ok, wir sind aber bestimmt auch komisch in verschiedenen Hinsichten…Zur Verteidigung: viele Asiaten (ich muss es so grob fassen, weil hier wirklich Multikulti ist) sind aber wiederum super freundlich und hilfsbereit. Wenn man hilflos auf der Strasse steht, fragt 100% spätestens nach 1min jemand, ob er/sie weiterhelfen kann. Jana wird nicht selten auf den Straßen oder in Geschäften von wildfremden ‚Locals’ begrüßt. Außerdem sind die Leute sehr offen und herzlich, auf Arbeit wurde ich bspw. gleich an meinem ersten Tag mehrmals gefragt (und ist auch heute noch so) ob ich mit zum Mittagessen mitkommen möchte. Das ist in Deutschland nicht immer selbstverständlich, da es da gewisse Praktikanten – Mitarbeiter Hierarchien gibt. Seit dem ich hier bin gibt es wirklich bislang keinen Einzigen mit dem ich Kontakt hatte, der mir von Grund auf unsympathisch war – wobei doch es gibt einen, der ist aber aus Deutschland!
Zurück zu unserem Essen: Nachdem ich dann noch 2 Kuchen und eine halbe Ananas verdrückt habe, wollten wir endlich zum Strand.
Der Strand war auch da, aber leider war das Meer weg. Es war Ebbe. Wir kamen uns vor wie an der guten alten Nordsee. Da haben nur noch die Gummistiefel gefehlt.
Allmählich kam das Meer zurück und das Wetter war auch gar nicht mal so schlecht. Trotz einer dünnen Wolkenmasse, war es heiß. Ich erholte mich vom Frühstück auf der Liege und Alex startet seine nächste Schnorcheltour – uneingecremt. Ja, ja hätte er mal auf mich gehört, aber er weiß es ja immer besser. Nach einer Stunde kam dann (wie von mir erwartet) eine riesige rote Krabbe aus dem Wasser. Ich hoffe Schlaubi hat aus der Aktion was gelernt!?
Sonntagabend ging es dann wieder mit der Fähre zurück nach Singapore. Es war ganz schön schaukelig auf dem Ding, so dass ein Kind, eine Reihe vor uns, sich auch schön übergeben musste. Ihr könnt euch denken wie es mir danach ging.
Uns es gab noch etwas Aufregendes in dieser Woche. Wir haben mit einem Tauchkurs begonnen – dem Open Water Diving Course. Nach den erfolgreichen Theoriestunden geht es dann Anfang nächster Woche in den Pool. Das darauf folgende Wochenende fahren wir dann mit unserer Gruppe auf die Insel Dayang, Malaysia, um dort die praktische Tauchprüfung im Meer zu absolvieren.
Übrigens habe ich heute Abend, nach sechs Wochen, das erste Mal mit Susi telefoniert. Wir haben geskypt. Jetzt vermisse ich meinen Schatz noch mehr.
Zu Bollywood: Letztes Wochenende haben wir uns mit den indischen Fernsehkanälen etwas vertrauter gemacht. Wir haben leider noch nie einen Bollywood Film in Deutschland gesehen, aber die ‚original’ Bollywood Filme sind richtig cool. Wir verstehen zwar kein Wort, aber es singt immer ein Mann mit einer Frau in schönen Landschaften mit auffälliger Kleidung. Coole Tanz-Moves und Bollywood-Beats mit inbegriffen. Wir vermuten, dass es immer um Liebe geht.
P.S. Alex versucht seit einer Woche die Bildergalerie zu pimpen. Leider ist er nur ein Blender was Informatik angeht, denn es funzt noch nicht!!!
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Bintan Fähre
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Ich bin erwischte Schmuggelware!
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Crocodile am chillen
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Lovely Eichhörnchen
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Unser Pool mit Blick aufs Meer
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Heißes, klares Wasser
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Where are the monkeys?
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Bintan
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Made by Alex
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Strand mit links und rechts Meer
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Chica
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Checker
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Cheese
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Sabat Fish
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Spring Chicken
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Strandbar im Nirwana Beach Club
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Aussichtsplattform im Beach Club
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Einsiedler Peter
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Einsiedler Paul
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Nirwana Beach Club
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Omi im Wattmeer
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Häh? Wir wollten doch baden! Wo ist das Meer?
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Nirwana Gardens
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Nirwana Gardens
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Nirwana Gardens
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Tierbesuch in unserem Garten
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Hier bleib ich!
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Einsamer Strand
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Strand auf Bintan
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The original Red Crab – yummy
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Erschöpfter Alex nach der Schnorcheltour
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Sonnenuntergang auf Bintan
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Unsere Grillplatte
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BBQ mit Freunden und Arbeitskollegen
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Tischlein deck dich